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Loreena McKennitt

Bei Loreena McKennitt ging es mir so wie bei Clannad, ich stand in der CD Abteilung und durchstöberte die Regale nach neuen Platten. Unter dem Buchstaben "L" fand ich "The mask an mirror". Ich hatte gleich das Gefühl, das dies eine sehr gute Musik sein muss. Trotz des hohen Preises von 29,95 DM kaufte ich diese CD. Beim Anhören der CD kam dann die Bestätigung - es war ein guter Griff. Der zweite Titel "The Bonny swans" kam mir dann auch sehr bekannt vor. Er war 1994 der Ohrwurm in allen Radiostationen. Hier die Entstehungsgeschichte von "The Bonny swans"

Oktober 1990 - Annaghmakerrig, Irland ... habe mich bemüht, Teilstücke und die Form von The Visit auszuarbeiten. Brachte verschiedene Bücher über Lyrik, Poesie und andere Einflüsse mit: die Einhorn Gobelins, "The Golden Bough" habe ich einige traditionelle Gedichte vertont. Ich fühle mich hingezogen zu dem Harfen-Motiv aus der Essenz einer Fabel in der ein Mädchen von Ihrer Schwester ertränkt wird und dann als Schwan wieder erscheint, um am Ende in eine Harfe verwandelt zu werden... Die Landschaft von Monaghan würde einen idealen Hintergrund für eine visuelle Interpretation bilden, mit seinen Seen, Wäldern und der sanft hügeligen Landschaft. L.M. Die erste CD "To drive the cold winter away" wurde Live in der Kirche aufgenommen. Es handelt sich durchweg um traditionelle englische, schottische und Irische Lieder aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Nun ein Instrumental Stück "The Stockford Carol" wurde komplett von Loreena komponiert. Ein schönes Wintergedicht "Snow" von "Archibald Lampman (1861-1899)" hat sie vertont. Wie Enya spielt auch Sie fast alle Instrumente selbst: Harfe, Akkordeon, Gitarre, Synthesizer, Auf ihrer zweiten CD "Elemental" ist das Stück "Carrieghfergus" für den kanadischen Film BAYO zu finden. Gitarre und Gesang von Cedric Smith, Background Vocal von Loreena.

Eine gute Einleitung zur CD "The mask and mirror" Ich liess den Blick wie durch ein Fenster in Spanien des 15. Jahrhunderts schweifen, durch die Schattierungen von Judaismus, Islam und Christentum und fühlte mich in eine faszinierende Welt entführt: Geschichte, Religion, interkulturelle Befruchtung... Von den vertrauten Wiesen der irischen Westküste, vorbei an den Troubadouren Frankreichs, die Pyrenäen überquerend und dann Richtung Westen nach Galizien, hinunter nach Andalusien und an Gibraltar vorbei bis nach Marokko... Die Kreuzzüge, Pilgerfahrten nach Santiago, Katharer, der Tempelritter, die Sufis von Ägypten, Tausend und Eine Nacht in Arabien, die heilige keltische Bildsprache der Bäume, das agnostiche Evangelium... Was wurde enthüllt und was war verborgen... und was war die Maske und was war der Spiegel ? L.M. Wer sich die passenden Bilder zu dieser Einleitung vorstellen kann, dem fällt beim Anhören der CD, das Träumen von dieser Zeit auch nicht schwer. Die Beilage dieser Platte ist sehr gut gemacht. Zu jedem Lied wird die Entstehungsgeschichte mitgeliefert - wie ein Tagebuch. Wie gut die Texte sind sieht man an den Lyrics zu "Marrakesh Night Market" The Visit Eine Platte wie aus einem Guss. Mit einigen und traditionellen Stücken. Mein Favorit ist "The Lady of Shalott" mit dem Text von "Alfred Lord Tennyson (1843)", ganze wunderschöne 11 Minuten lang. Es ist eine sehr traurige Gesichte um "The Lady of Shalott", aber wunderschön komponiert. Greensleeves, von dem der Text von King Henry VIII ist, klingt auch hervorragend. Cymbeline, eines der letzten Stücke vor dem Tod von William Shakespeare, interpretiert von Loreena McKennitt. Eine Mini-CD: "A winter garden" Aus wenigen Tagen der Zusammenarbeit im Juli 1995 zwischen mir, einigen meiner Musiker mit denen ich regelmässig arbeite, sowie einigen ganz besonderen Gästen, entstand diese Aufnahme. Wir hatten vor allen Dingen die Absicht das Potential unserer "musical chemistry" zu erforschen. Als Vehikel hierfür benutzte ich einige bekannte und weniger bekannte Weihnachts- und Winterlieder, aber auch traditionelle englische Gedichte, die ich schon 1982 vertonte (Seeds of Love). Dieses Treffen in den sehr ländlichen und gemütlichen Real World Studios (von Peter Gabriel) in Wiltshire, England wurde für mich zu einem meiner schönsten Erlebnisse in einem Aufnahmestudio. Das Miteinander, genau wie das musikalische Können waren einfach grossartig und stimulierend, und ich möchte allen Beteiligten meinen besonderen Dank aussprechen. L.M. Mit ihrer neuen CD und dem Song "The mummers' dance" war sie wieder in den Charts vertreten. Mein an-hör-Tip "The highwayman" 10:19 lang. Mein bisher teuerster aber auch bester Konzertbesuch - Loreena McKennitt Live in der Liederhalle 1998. Wer nun noch nicht genug hat kann die neue Live Doppel-CD "Live in Paris and Toronto" kaufen.


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